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Krankheiten beim Hund
Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist eine Erkrankung die durch den Holzbock (Zecke) übertragen wird. Die Durchseuchungsraten der Zecken mit Borrelien variieren je nach Region und reichen von ca. 5 bis weit über 40 Prozent. Im Mittel liegt die Befallsrate in Deutschland bei etwa 20 Prozent. Forscher gehen in Hochrisikogebieten, wie z. B. in Teilen von Süddeutschland, von 30 bis 50 Prozent borreliendurchseuchter Zecken aus. Zecken sollten so schnell wie möglich entfernt werden. Dazu gibt es seit kurzer Zeit ein sehr hilfreiches Instrument in zwei verschiedenen Größen (für kleine und für große Zecken). Alle anderen Zeckeninstrumente, wie Zangen o. ä. führten bei uns nie zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Es ist wichtig, dass die Zecke nicht gequetscht, dadurch sondert sie erst recht die gefährlichen Bakterien ab, sondern möglichst sanft und vor allem vollständig (mit Kopf) entfernt wird.
Die Inkubationszeit kann mehrere Wochen bis Monate betragen. Die beim Menschen auftretenden Lokalreaktionen treten beim Hund normalerweise nicht auf. Es gibt für Hunde bereits eine Impfung gegen Borrelien.

Tollwut

Tollwut ist eine potentiell tödlich verlaufende Viruserkrankung und wird durch das Fressen von infizierten Tieren (z. B. Mäuse), den Biss von infizierten Tieren, Muttermilch und Harn übertragen. Die Inkubationszeit kann zwischen wenigen Tagen und einem halben Jahr oder noch länger liegen. Die Tollwut verläuft in drei Stadien. Im 1. Stadium kommt es zu Verhaltensveränderungen und Angst mit vermehrter Speichelabsonderung durch Lähmung des Kehlkopfes. Im 2. Stadium entwickelt der Hunde eine zunehmende Aggressivität. Im 3. Stadium kommt es dann zu Koordinationsstörungen; die Lähmung des Zwerchfells führt letzendlich zum Tod.
Hunde können ab der 12. Woche gegen Tollwut geimpft werden. 

Staupe

Staupe ist eine Erkrankung, die in erster Linie die Atemwege und das Nervensystem befällt. Der Staupe-Virus hat Ähnlichkeiten mit dem menschlichen Masernvirus. Staupe wird durch Sekrete von erkrankten und gesund erscheinenden Hunden ausgeschieden. Die Krankheit führt zu Fieber, Appetitlosigkeit und Schleimabsonderungen und schließlich zu Hirnschäden. Es kann zur Hartballenkrankheit kommen, das bedeutet, dass Sohlenballen und Nasenspiegel verhornen.
Staupe betrifft besonders junge wie auch alte Hunde, die Stresssituationen, wie Ortswechsel, sozial schwache Stadtteile, Tierheime oder großen Zuchtbeständen, ausgesetzt sind.
Der effektivste Schutz gegen die Staupe ist die jährlich Impfung.

HCC- Hepatitis contagiosa canis (Ansteckende Leberentzündung)
Der Hepatitis-Virus greift hauptsächlich die Leber an und wird durch Einatmen aufgenommen. Die Symptome sind Apathie, Durchfall und Erbrechen, Virusansammlungen in den Augen (Nach Abheilung kann Hund blaue Augen entwickeln), Fieber bis hin zu Krampfanfallen und Koma kann die Krankheit innerhalb weniger Stunden zum Tod führen. Insbesondere Hunde aus Massenzuchten, Zwingern und Tierheimen sind einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt.
Zwingerhusten
Zwingerhusten ist eine ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege und betrifft keineswegs nur Hunde, die im Zwinger gehalten werden. Zwingerhusten kommt bei gewerblichen Hundehändlern mit vielen Hunden, in Tierheimen und Hundepensionen gehäuft vor, ein Risiko, dass sich der Hund infiziert, besteht ebenso besonders bei Hundeausstellungen und auf Hundeplätzen.

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